Handseilwinde – der günstige Helfer in vielen Situationen

Worauf ist bei einer Handseilwinde zu achten?

Seilzug HandkurbelEine Handseilwinde ist in erster Linie für das horizontale Ziehen von Lasten konzipiert. In der Regel sind es Konstruktionen aus Vollstahl, die mit einer Handkurbel bedient werden. Daher eigenen sie sich zB sehr gut um ein Boot aus dem Wasser auf einen Anhänger zu ziehen. Doch auch Quads oder ATV’s lassen sich damit bequem verladen.

Die Vorteile einer Handseilwinde sind ganz klar der sichere Aufbau (Seilbremse/Rückschlagsperre), das geringe Gewicht und der günstige Anschaffungspreis. Durch die relativ wenigen Teile, welche in so einer Seilwinde verbaut sind, ist die Handseilwinde zudem sehr robust und haltbar. Achten Sie beim Kauf unbedingt darauf, dass die Winde mit einer Seilbremse/Rückschlagsperre ausgestattet ist. Wenn Sie nämlich die Last mit der Kurbel halten müssen, ist eine Handseilwinde nach unserer Meinung und Erfahrung vollkommen nutzlos. Und gefährlich dazu!

Als Nachteil sind hier sicher der Kraftaufwand bei der Bedienung zu nennen. Zudem ist die Zugkraft in der Regel im Bereich von 400 bis 500 Kg angesiedelt.

Handseilwinde mit Ratsche

Eine Ausnahme bildet da die Handseilwinde mit Ratsche. Sie kann durchaus Lasten bis 4 Tonnen ziehen,handseilwinde ratsche ist sehr sicher, einfach in der Anwendung und wird, ähnlich wie die Forstseilwinde, mit einem Hebel bedient. In diesem Fall ist der Hebel jedoch direkt an der Winde angebracht und die Winde ist trotz der Zugleistung immer noch leicht und mit Preisen im Bereich von 50-60 Euro auch noch günstig in der Anschaffung. Der Anwendungsbereich reicht dabei von Forstarbeiten, über Fahrzeugverlad bis zum Einsatz als Hebezeug.

Nachteilig ist allerdings, dass die Seillänge konstruktionsbedingt relativ kurz ausfällt. Mit +/- 3 Metern ist man schnell auf Gurten und/oder zusätzliche Seile angewiesen um die Reichweite zu erhöhen. Auch hier möchten wir nicht unerwähnt lassen, dass Sie bitte ausreichend dimensionierte Gurten oder Seile verwenden sollten. Eine Sicherheitsreserve des Vierfachen der bewegten Last entspricht den Sicherheitsreserven der Seile an Winden. Lassen Sie sich hier auf keine Experimente ein!